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Die folgenden Links aus dem Bereich Natur- und Betonwerkstein sollen Ihrer Information dienen. 
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www.inter-expert.biz Experten • Gutachter • Sachverständige

www.natursteinverband.de Deutscher Naturwerksteinverband DNV

www.naturstein-datenbank.de Die größte Naturstein-Datenbank weltweit

empfohlener
Baugutachter von
BaugutachterScout

 

FAQ (Frequently Asked Questions)

Häufige Fragen, welche im Zusammenhang mit der Beauftragung eines Gutachters gestellt werden:

 

NATURWERKSTEIN ???

 

NaturWerkStein ist ein natürlich auftretendes Gestein, das technisch genutzt wird (gegensätzlich: Kunststein).

 

NaturWerkStein besteht aus einem heterogenen Gemenge von Mineralien. Aus dem Grund ist jedes Einzelprodukt aus Naturstein ein Unikat. Demzufolge gibt es keine völlig gleich aussehende Werkstücke. Als natürlicher Baustoff kann NaturWerkStein auch problemlos in Privat- und Lebensmittelbereichen verwendet werden, denn er enthält keine Schadstoffe. Auch im Brandfall setzt NaturWerkStein keine schädlichen Schadstoffe frei, er ist unbrennbar und fällt entsprechend nach DIN 4102 in die Baustoffklasse A. Mit fachgerechter Erstreinigung und –pflege nach dem Einbau ist NaturWerkStein pflegeleicht und dauerhaft. Weltweit zeigen bis jahrtausend alte Bauwerke, was fähige Architekten, Baumeister und Steinmetze mit NaturWerkStein geschaffen haben.

 

Um auch in der heutigen Zeit mit den vielfältigen Ansprüchen in jeder Hinsicht NaturWerkStein fachgerecht am/im Gebäude zu installieren, sollte rechtzeitig mit der Planung ein NaturWerkStein – Experte hinzugezogen werden.

 

Lehren:
Geologie: Lehre vom Aufbau, der Zusammensetzung und Geschichte der Erde.

Mineralogie: Lehre von der Zusammensetzung und Entstehung der Mineralien, (chemische Verbindungen) Gesteine / Lagerstätten.

Petrographie: (Gesteinskunde) Zusammensetzung der Gesteine.

 

BETONWERKSTEN ???


Im Brockhaus ist BetonWerkStein nicht erwähnt, wohl aber Betonstein mit der Erklärung Bauwesen:
Bezeichnung für die Werkstoffart von fabrikmäßig hergestellten Fertigerzeugnissen (Betonwaren, Betonfertigteile), z. B. Bordsteine, Betonrohre, Gehwegplatten, Hohl- u. Vollblocksteine, Spannbetonschwellen für den Eisenbahnbau.
Nach dem Berufsbild gehören zum BetonWerkStein die Betonfertigteile und Terrazzo. Der Sachverständige beschreibt BetonWerkStein als einen unter Verwendung von Zuschlagsstoffen (Natursteinkörnung, Kies, Sand, Zement, Wasser und je nach Bedarf Additiven) hergestellten Werkstein. Je nach Art der Fertigung und Zuschläge können die unterschiedlichsten Produkte, wie Boden- und Wandplatten, Stufen und Abdeckplatten, Einfassungs- und Pflastersteine und vieles mehr hergestellt werden. Darüber hinaus können fast alle Werksteine auch mit Kunstharz als Bindemittel produziert werden. Dieser Werkstein, insbesondere bei italienischer Herkunft, wird auch als Agglo (Agglo-Resina) bezeichnet.

BetonWerkStein ist aufgrund seiner individuellen Herstellungsmöglichkeiten im hohen Maße sowohl für gestalterisch anspruchsvolle Arbeiten im Wohnhausbereich, als auch zum Einsatz in Verwaltungs-, Bürohäusern und insbesondere für größere Ladengeschäfte, Bahnhöfe und Krankenhäuser geeignet. Bei fachgerechter Erstellung aufgrund exakter Vorgaben erfüllen BetonWerkStein Beläge die optischen und technischen Ansprüche, sie sind dauerhaft funktionstauglich und (bei fach- und sachgerechter Erstreinigung und –einpflege) pflegeleicht.

Von einigen Anbietern und Gutachtern werden die vor noch nicht so langer Zeit entwickelten Quarzkomposit –Platten als dem BetonWerkStein zugehörig bezeichnet. Das ist aus fachlich, technischer Sicht bedenklich, weil dieses Material – aus über 90% Quarz bestehend – unter hohen Temperaturen sehr speziell gefertigt wird. Es ist daher eher dem Bereich Agglo (Resina) als Werkstein zuzuordnen. 

 

NUTZLAST ???

Bei einem Stapler oder KFZ ist das klar: Die Last, die sie aufnehmen können.
Im Bauwesen, gegenüber den Eigenlasten, welche ständig einwirken, sind die Nutzlasten / Verkehrslasten als freie veränderliche Einwirkungen anzusehen. Die charakteristischen Werte der Nutzlasten sind für unterschiedliche Gebäudekategorien vorgegeben.

Darüber hinaus gibt es nicht charakteristische Nutzlasten, die beispielsweise entstehen durch Flurförderzeuge (Stapler der unterschiedlichsten Art und Handhubwagen), die Lasten aufnehmen und damit fahren, beschleunigen, bremsen, ablassen und Kurven fahren. Dabei entstehen dynamische, kinetische Kräfte auf den Oberflächen der Böden, die vom Tragwerkplaner zwingend zur Berechnung der gesamten Fußbodenkonstruktion berücksichtigt werden müssen. Wenn das nicht unter Berücksichtigung der vorgesehen Lasten und den Flurförderzeugen mit der Art der Reifen geschehen ist, wären der Bauleiter und der ausführende Unternehmer gut beraten, wenn sie sich bezüglich potentieller Schäden durch dynamische Lasten freistellen lassen würden. Alternativ sollte vor Beginn der Bodenplattenverlegung ein fachkundiger Sachverständiger zu Rate gezogen werden.